VGU - Verein gegen Unwesen in Handel & Gewerbe Köln e.V.

Aktuelles

Durchlauferhitzer, die mit Drehstrom („Starkstrom“) betrieben werden

Landgericht Berlin schließt sich der Auffassung des OLG Dresden und OLG Hamburg an … In einem aktuell vom VGU geführten Verfahren hatte sich das Landgericht Berlin ebenfalls mit der Frage zu beschäftigen, ob bereits in der Werbung darauf hinzuweisen ist, dass Durchlauferhitzer, die mit sog.

Himalaya Salz

OLG Köln bestätigt die Aktualität der Rechtsprechung des BGH … In einem vom VGU geführten Verfahren ging es nochmal um die Frage, ob die Bezeichnung Himalaya-Salz für ein in der sog. Salt-Range, einer dem Himalaymassiv 200 km südlich vorgelagerten Hügelkette, eine…

Objektiver Warentest oder subjektive Leserumfrage?

LG Berlin fordert Aufklärung schon in der Werbung … In einem vom VGU angestrengten Verfahren hat das Landgericht Berlin eine Werbung mit dem werblichen Hinweis „Audio Goldenes Ohr 2019 1. Platz in der Kategorie Standboxen bis 1.000,- EUR“ verboten, weil dort nicht angegeben wurde, dass es sich bei…

Werbung mit Testergebnissen und Produktprüfungen

OLG München sieht einen weiten Anwendungsbereich der Rechtsprechung des BGH zur Notwendigkeit der Fundstellenangabe bzw. der Information des Verbrauchers über die Test-/Prüfkriterien … In einem vom VGU geführten Verfahren stand die Frage zur Entscheidung, ob die strengen Anforderungen auch bei der…

Eine Schallzahnbürste ist keine Ultraschallzahnbürste

Elektrische Zahnbürsten sind immer weiter auf dem Vormarsch, mit unterschiedlichen Technologien. Die in der Regel teuersten Geräte setzen zur Zahnreinigung eine Ultraschalltechnologie ein. Von Ultraschall spricht man bei einer Frequenz von oberhalb von 16kHz. Das entspricht knapp einer Millionen…

OLG Hamburg zu Durchlauferhitzern mit Drehstromanschluss

ereits im Jahr 2012 hatte das OLG Dresden (Az.: 14 U 319/12) entschieden, dass für die Installation eines starkstrombetriebenen Durchlauferhitzers (3-Phasen-Wechselstrom) die Zustimmung des jeweiligen Netzbetreibers erforderlich ist und die Installation eines solchen Geräts nur durch ihn oder ein…

„Mikroplastikfreie“ Kosmetikprodukte

Gegenstand eines vom VGU geführten Verfahrens war die Werbung eines Handelsunternehmens für ein von ihm mit einem Siegel „mikroplastikfrei“ beworbenem Kosmetikprodukt. In der Werbung schwamm stilisiert eine Kunststoffflasche eines Duschbades im Wasser. Hervorgehoben hieß es „Meer gegen Plastik“.

OLG Köln – Falschangaben zur Kilometerlaufleistung sind „spürbar“

Der VGU wird häufiger auf Fälle hingewiesen, in denen KFZ-Händler auf Internetportalen wie mobile.de, austoscout24.de etc. Gebrauchtwagen anbieten, wobei sie die Laufleistung des Fahrzeugs deutlich zu niedrig angeben. Hintergrund für diese sich häufenden Falschangaben ist wohl, dass besagte…

VGU-Stellungnahme

zu einem Regelungsvorschlag des BMJV zur Abgrenzung nichtkommerzieller Kommunikation zur Information und Meinungsbildung von geschäftlichen Handlungen … Der VGU berichtete bereits im Juni 2019 über die beim Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz stattgefundene Podiumsdiskussion vom…

Werbung mit dem Hinweis „LGA geprüft“

OLG München entscheidet in einem vom VGU geführten Verfahren: Bei einem Angebot über einen Bürodrehstuhl warb Amazon als Verkäufer auf der eigenen Verkaufsplattform www.amazon.de in der Produktbeschreibung u.a. mit dem Hinweis „stufenlose Sitzhöhenverstellung mit Toplift (LGA geprüft)“. Beim…

„Umfassend verbesserter Nachfolger des Testsiegers“

Kammergericht Berlin entscheidet: In einem vom VGU geführten Verfahren ging es um die Werbung eines Lautsprecheranbieters, der sein neues Modell eines Lautsprechers mit dem Hinweis bewarb, dass es sich um den „umfassend verbesserten Nachfolger des Testsiegers“ handelte. Eine Fundstelle für den…

Influencer-Marketing:

Schleichwerbung in neuem Kostüm oder zulässige Meinungsäußerung? Fragestellung der Podiumsdiskussion beim Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz am 11.06.2019 war, ob Produktdarstellungen und –beurteilungen von Influencern in Onlinemedien als Werbung zu kennzeichnen sind. Als Fazit…

Pflicht zur Angabe der Modellbezeichnung bei Möbeln

In einem vom VGU angestrengten Verfahren stand die Frage zu klären, ob in einer Werbung für ein Schlafzimmer, in der das Schlafzimmer unter Preisangabe abgebildet war, die einzelnen Möbel benannt sowie der Hersteller mit seiner Marke mitgeteilt wurde, zudem die Modellbezeichnung des Schlafzimmers…

Kennzeichnungspflicht bei Kraftstoffverbrauch auch bei YouTube-Werbevideos

Der BGH hat in seinem aktuellen Urteil vom 13.09.2018, (AZ I ZR 117/15) entschieden, dass für ein dem Streitgegenstand zugrundeliegenden Werbevideo eines Automobilherstellers die Ausnahmeregelung für einen audiovisuellen Mediendienst auf YouTube nicht greift und demzufolge ein Verstoß gegen § 3a…

LG Köln sieht strenge Informationspflichten für KFZ-Händler

In einer Entscheidung vertrat das OLG Hamm (Az. 4 U 166/16 vom 21.03.2017) die Auffassung, dass in Fällen, in denen im Möbelhandel ein Bett mit kostenpflichtigen Extras ausgestellt und der Preis für das Basismodell ausgelobt wird, damit zugleich auch ein Preisbestandteil des ausgestellten Betts mit…

Grundpreisangabe bei Kosmetikprodukten

OLG Düsseldorf bestätigt die Auffassung des OLG Celle … In einem vom VGU geführten Verfahren stellte sich erneut die Frage, ob bzw. wann bei der Bewerbung von Kosmetikprodukten unter Preisangabe der sog. Grundpreis im Sinne von § 2 der Preisangabeverordnung (PAngV) anzugeben ist und wann die…

Bundestag beschließt neues UWG

Die wichtigsten Änderungen im Überblick: • Neufassung der Generalklausel des § 3 UWG: In § 3 Abs. 1 UWG 2015 wird für den Geltungsbereich der UGP-RL eine Rechtsfolgenregelung „Unlautere geschäftliche Handlungen sind unzulässig.“ eingeführt. Alle weiteren Unlauterkeitstatbestände knüpfen an diese…